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MPU Berater - sicher durch die Medizinisch-Psychologische Untersuchung

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Es ist wohl die Horrorvorstellung eines jeden Autofahrers: sich einer medizinisch-psychologischen Untersuchung zu unterziehen. Bereits seit dem Jahr 1954 existiert dieses Verfahren und wird umgangssprachlich auch gerne als Idiotentest bezeichnet. Das Verfahren hilft den Behörden dabei zu entscheiden, ob Antragstellern die Fahrerlaubnis nach einem Vergehen wieder neu erteilt wird. Dazu soll im Rahmen des Verfahrens festgestellt werden, wie sich der Antragsteller in Zukunft wohl im Straßenverkehr bewährt.
Ein solches Verfahren zur MPU kann angeordnet werden, wenn ein Kraftfahrzeugführer eine zu hohe Punktzahl im Fahreignungsregister aufweist oder sonstige anzeigepflichtige Vergehen im Straßenverkehr begeht. Dies kann beispielsweise das Führen des Kraftfahrzeugs unter Alkohol- oder Drogeneinfluss sein. In nahezu allen Fällen, in denen eine MPU angeordnet wird, sind Drogen oder Alkohol im Spiel. Man geht hier von einer Höhe von rund 99 % aller Fälle aus.
Im Rahmen der MPU wird der Antragsteller körperlich wie auch psychologisch dahingehend untersucht, inwiefern er fähig ist, am Straßenverkehr teilzunehmen. Dabei wird geprüft, ob beispielsweise körperliche Einschränkungen vorliegen, die es dem Antragsteller nicht möglich machen, sicher ein Kraftfahrzeug im Straßenverkehr zu führen.
Weiterhin wird hierbei auch die Reaktions- und Leistungsfähigkeit des Antragstellers über einen computergestützten Test ermittelt.
Die psychische Eignung wird in der MPU dagegen im Rahmen eines Gesprächs geklärt. Hierbei geht es inhaltlich um das Vergehen und dessen Umstände, welches zur MPU geführt hat. Hierbei werden auch mögliche Lösungsansätze, wie zukünftig solch ein Vergehen zu vermeiden ist, besprochen. Der Antragsteller wird hierbei anhand seiner Antworten auf die Fragen des MPU-Gutachters bewertet. Gerade bei Delikten, in denen Alkohol und Drogen im Spiel waren, wird gezielt auf die Änderung der Lebensweise im Alltag eingegangen.
Die Ergebnisse der MPU und die Entscheidung über die Eignung zur Teilnahme im Straßenverkehr werden dem Antragsteller im Anschluss in Form eines Gutachtens auf den Postweg zugesandt.
Damit die MPU nicht zum Horrorszenario wird und sich ein Teufelskreis entwickelt, sollten sich Antragsteller gezielt darauf vorbereiten.
Hierbei haben sie die Möglichkeit, die Hilfe eines geschulten MPU Beraters anzunehmen. Diese sind oft Verkehrspsychologen, Fahrlehrer oder ehemalige MPU-Antragsteller.
Laut einschlägigen Studien, beispielsweise des ADAC, erhöhen sich die Chancen, eine MPU erfolgreich zu bestehen, durch eine gezielte Vorbereitung mit einem MPU Berater, auf bis zu 95 Prozent.
Wird eine solche Beratungsleistungen angenommen, so befasst sich der MPU Berater gezielt mit dem Verkehrsdelikt des Antragstellers. In Gesprächen werden hierbei die Hintergründe und Ursachen der Tat genauer durchleuchtet und ausgiebig besprochen. Dies soll den Antragsteller gezielt auf das Gespräch der MPU vorbereiten und gleichzeitig die Tat aufarbeiten.
Gerade in Bezug auf Drogen- und Alkoholkonsum kann der Berater Tipps geben, die eigenen Alltagsgewohnheiten zu ändern. Er kann auch auf entsprechende Stellen zur Suchtbewältigung verweisen. Oberstes Ziel ist es, die Verkehrstüchtigkeit des Antragstellers wiederherzustellen und diesen effektiv auf das Gespräch der MPU vorzubereiten. Dazu können auch Übungen und Simulationen der Gesprächssituation dienen.
Seriöse Berater geben meist keine Garantie auf Erfolg und schließen mit den Antragstellern einen schriftlichen Beratungsvertrag, der alle nötigen Rahmenbedingungen festhält.

Auf Seiten, wie von Fahrlehrer-Fachschule City Drive, kann man sich weiter informieren.

 


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